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Tag 151 (Usbekistan): Ruhetag in Taschkent (Erdbeben und so …)

Es sollte ein Ruhetag werden … es wurde keiner. Mir war am Vortag von der chinesischen Botschaft gesagt worden, dass ich nach China fliegen muesste, um hier ein Visum zu bekommen. Und sonst halt von Bishkek … darauf will ich es nicht ankommen lassen. Und ausserdem will ich nicht unbedingt nach Bishkek fahren, wenn es nicht sein muss.

Ich versuche nun also alles moeglich noch zu organisieren, u.a. eine Hotelreservierung in China. Aus irgendeinem Grund funktioniert das in keinem Internetcafe hier … ich versuche so ziemlich alles, was mir einfaellt. Irgendwann klappt es dann, nur um dann rauszufinden, dass die Botschaft heute schon eine Stunde vorher schliesst. Verdammt … alle Muehe umsonst. Wenn ich das gestern gewusst haette, waere das alles kein Problem gewesen.

Zum Mittagessen treffe ich mich mit Ravshan, einem Uebersetzer und Dolmetscher und dem besten, den ich jemals getroffen habe. Er hat bei frueheren Projekten hier in der Gegend die Uebersetzungen gemacht und ist ein sehr netter Mensch. Mit seiner Familie treffen wir uns und dann geht’s auch schon los … Erdbeben. War nicht besonders dramatisch, passiert ist auch nicht viel, aber gewackelt und gekracht hat es ordentlich.

Spaeter traf ich mich noch mit Dinara, einer guten Freundin von einem Menschenrechtsseminar hier in Usbekistan. Sie wird in einer Woche heiraten und hat mich zur Hochzeit eingeladen. Die Einladung nehme ich an und werde daher vom Fergana-Tal wieder zurueckfahren (was ich wegen der Visen ohnehin muss).


Ein schoener Tag mit sehr tollen Menschen … was will man mehr? Vielleicht ein Chinavisum, aber auch das werde ich noch besorgen.

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