Mit dem Fahrrad vom Schwarzwald zum Gelben Meer
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Tag 32 (Albanien): Koplik - in der Naehe von Mamuras

Tagesstrecke: 81km
Gesamtstrecke: 2656km
Fahrzeit: 3-4h

Vorhang auf: Die Tür fliegt auf … und die Frau von Ujk steht im Zimmer. Es ist 5:45. Aua. Ich schlief noch mal kurz ein und dann saßen wir vor Ihrem Haus und schauten uns die aufgehende Sonne und die Gegend an. Leichte Hügel, dann der See und Berge im Hintergrund.

Nach langem Verabschieden ging es weiter. Mehr als falimenderit kann ich nicht sagen. In Shkoder angekommen wollte ich nur eine Karte kaufen und dann weiterfahren, aber es kam alles anders. Erst traf ich einen deutschen Biologen, der auf der Suche nach einer seltenen Krötenart war. Dann ging die Suche nach einem Internetcafe los.

Vorhang auf: Sven. Er fragt, was ich hier tue und ob ich Zeit hätte für ein halbe Stunde mit Studenten an der Uni zu sprechen. Ab zur Uni, wo sie ein Projekt zum Fahrradtourismus durchführen. Die Studenten wundern sich, Sven mit zwei Taschen behängt, ich mit dem Rad und dem Rest der Taschen.

War lustig und hat viel Spaß gemacht. Danach ging es ins Internetcafe, Sven und ich schauten uns noch eine Ausstellung von Fotos über Shkoder im 19. Jahrhundert an und tranken etwas. Dann war der halbe Nachmittag schon vorbei, bevor ich aus Shkoder wieder wegkam. Mit sehr gutem Rückenwind, der mich nach Süden trieb. Trotz nicht ganz leerer Straße war es trotzdem sehr angenehm.

(Knoblauch als Gluecksbringer)

Vorhang auf: Anders. Ein Tourenfahrer kommt mir entgegen. Er ist von Athen nach Schweden unterwegs, will dort einen Marathon rennen, dann weiter an die US-Ostküste, mit dem Rad durch die USA, dann nach Hong Kong und auch dort mit dem Rad durch China und zurück mit der Transsibirischen Eisenbahn. Das alles in 7 Monaten. Scheint so, als ob mein Zeitplan irgendwo zwischen seinem und dem Julia & Holm von strassenkreuzer.org liegt.

Weiter die Straße runter, irgendwann reichts und ich suche mir einen Platz zum Zelten. Wieder schwierig. Alle Wege und Straßen mit Häusern oder Zäunen. Ich frage zwei alte Männer, im Nu sind wir von Kindern mit Rädern umringt.

Vorhang auf: Alex. Auf einmal fährt ein großer Mercedes neben uns und der Fahrer meint in perfektem Englisch, was ich wolle. Suche einen Zeltplatz und so weiter. Er: “Fahr mir nach, Du bleibst heute bei mir.” Alle anderen wollen auch, dass ich zu Ihnen komme, als sie hören, worum es geht. Ich fuhr also hinter Alex auf der kleinen Seitenstraße hinterher und wir kommen bei ihm zu hause an.

Vielen Dank an Alex fürs Übernachtenlassen, an seine Schwester für supergutes Essen an an seinen Vater für den Spaß beim Flicken seines Platten.

Der Vorhang schließt sich und Markus schläft ein.

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